TSV Aach-Linz muss für seinen 3:0-Heimerfolg gegen U21 des SCP Schwerstarbeit leisten

TSV Aach-Linz muss für seinen 3:0-Heimerfolg gegen U21 des SC Pfullendorf Schwerstarbeit leisten

SCP-Fohlen überzeugen im Stadtderby mit druckvollen Angriffszügen, offenbaren aber Probleme im Abschluss. Der TSV beweist dagegen seine effiziente Torausbeute.

Fußball-Bezirksliga: TSV Aach-Linz – SC Pfullendorf II 3:0 (1:0). – Die ersten 25 Minuten des Lokalderbys standen ganz im Zeichen druckvoller und angriffslustiger SCP-Fohlen. Doch Erik Baier, David Barlecaj und Marco Müller, seinen Schuss lenkte TSV-Keeper Gabriel Hildebrand gegen den Pfosten, fehlte jegliches Abschlussglück. Erst als die Aach-Linzer das Geschehen besser unter Kontrolle bekamen, gab es auch Arbeit für Erik Mutter im SCP-Gehäuse. Machtlos war er, als Johannes Blum nach genialer Vorarbeit von Yannick Slawig zum 1:0 nur noch draufzuhalten brauchte.

SC Pfullendorf II legt erneut den Vorwärtsgang ein

Der SCP legte in der zweiten Hälfte erneut den Vorwärtsgang ein, schnürte den Gegner in der eigenen Hälfte ein. Doch das Problem mit der Chancenverwertung setzte sich fort, Müller und Fabian Selke trafen Aluminium. Die Entlastungsangriffe des TSV wirkten da weitaus effizienter. Dominik Ladan legte für Burak Ari auf, der sehenswert mit der Hacke das 2:0 besorgte. Slawig, der zuvor ebenfalls die Querlatte traf, legte für Ismail Daoud auf, der mit dem 3:0 den Arbeitssieg besiegelte, der Aufstiegsrelegationsplatz wurde hierbei zurückerobert. (jüw)

Tore: 1:0 (38.) Blum, 2:0 (76.) Ari, 3:0 (87.) I. Daoud. – SR: Waibel (Sauldorf). – Z: 180. – Bes. Vorkomn.: Gelb-Rot für Kille/SCP (90.+1).

Trainerstimmen:

Patrick Hagg, Trainer des TSV Aach-LInz, brachte den Erfolg im innerstädtischen Derby exakt auf den Punkt: „Durch unsere drei Kontersituationen hat es zu einem verdammt glücklichen Sieg gereicht. Die ersten 25 Minuten waren desolat. Da schien es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis es scheppert. Auch in der zweiten Halbzeit wurden wir phasenweise einbetoniert in der eigenen Hälfte. Wir waren heute nicht das bessere Team!“

Nunzio Pastore, Trainer des SC Pfullendorf II, kam zu der bitteren Erkenntnis: „Fußball ist einfach, du musst halt deine Torchancen ummünzen, in der Hinsicht war Aach-Linz effektiver. Schade, ich kann meinen Jungs nichts vorwerfen, für unsere guten Spiele belohnen wir uns nicht. Das erste Gegentor haben wir im 1:1 gegen Slawig nicht gut verteidigt. Individuell ist der TSV Aach-Linz das beste Team der Liga!“