2:0-Sieg gegen den SV Bühlertal

Foto: Henry Keller
Foto: Henry Keller

SC Pfullendorf – SV Bühlertal 2:0 (1:0)
Bei der Verbandsliga-Heimpremiere feiern die Gastgeber einen vollauf verdienten 2:0-Erfolg über Bühlertal. Linzgauer Fußballer hatten nur zu Beginn der Partie Probleme. 

Der SC Pfullendorf hatte bei seiner saisonalen Verbandsliga-Heimpremiere alles im Griff, der Sieg war vollauf verdient. Allerdings taten sich die Linzgauer anfänglich schwer, um auf Touren zu kommen. Prompt fingen sich einen Konterschlag ein, Niclas Scharer steuerte nach Zuspiel von Nico Westermann aussichtsreich auf das Pfullendorfer Tor zu. Doch SCP-Torsteher Sebastian Willibald riskierte bei seinem Einsatz Kopf und Kragen und bereinigte so die brenzlige Situation – es blieb die einzige hochkarätige Tormöglichkeit der Bühlertaler im ganzen Spiel. Danach waren die Pfullendorfer Spieler hellwach, sie wurden immer dominanter, die Partie einseitiger. Silvio Battaglia hatte gleich zu Beginn einen Einwurf von Amadou Marena auf das Lattengebälk gesetzt. Auch in der 21. Minute fehlte nicht viel, als er einen Flankenball von Mert Aras abnahm und aus der Nahdistanz am Pfosten vorbeischoss. Eine von den zahlreich zugesprochen Eckbällen (Eckenverhältnis 9:1 für den SCP) führte nach knapp einer halben Stunde zum Erfolg. Nach einer Eingabe von David Fritz vermochte die Gästedeckung die Situation nicht zu klären, dafür nahm Mitchell Connor das Spielgerät volley aus der Luft und traf aus blitzschneller Drehung zum 1:0. Kurz vor dem Pausenpfiff hätte Battaglia mit seinem Freistoß aus 20 Metern nachlegen können, ihm stand aber die Querlatte im Weg. Auch im zweiten Abschnitt setzten die Pfullendorfer ihre spielerische Überlegenheit fort. Immer wieder stach Mert Aras mit seinen quirligen Flügelläufen heraus. Gleich nach Wiederanpfiff war sein Schuss von halblinks noch haarscharf am langen Eck vorbeiflogen. Dann aber tankte er sich mit dem Ball nach einem kurz ausgeführten Freistoß über links durch und war mustergültiger Vorbereiter für Marena, der das Leder überlegt zum 2:0 ins lange Eck köpfte. Fortan schaltete der SCP einige Gänge zurück. „Da haben wir im letzten Drittel etwas zu schlampig gespielt“, bedauerte SCP-Trainer Hakan Karaosman eine im Verwaltungsmodus verpasste höhere Torausbeute, zeigte aber auch Verständnis: „Natürlich ist es schwierig, den gleichen Level wie im Pokalspiel gegen Rielasingen abzurufen!“ Aber auch das Bemühen der Gäste, dem Spiel noch eine Wendung zu geben, brachte nichts Zwingendes. Der eingewechselte Justin Bohe prüfte den auf dem Posten befindlichen Willibald und auch sein zweiter Versuch blieb folgenlos. 

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SC Pfullendorf: Willibald – Waldraff, Rauser, Zimmermann, Marena – Fritz (85. Straub), Mitchell – Bühler (58. Kulu), Behr, Aras – Battaglia (89. Bulanik)

Tore: 1:0 (32.) Mitchell, 2:0 (55.) Marena

Schiedsrichter: Mourad (Freiburg)

Zuschauer: 190

Bericht: Jürgen Witt (Südkurier)

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