SCP trotzt dem aufstrebenden FC Wolfenweiler-Schallstadt ein hochverdientes 2:2 ab

SC Pfullendorf trotzt dem aufstrebenden FC Wolfenweiler-Schallstadt ein hochverdientes 2:2 ab

Linzgauer halten beim Gastspiel die Kanoniere aus dem Markgräflerland prima in Schach und werden auch durch zwei schnelle Gegentore nicht aus der Bahn geworfen

Fußball, Verbandsliga: FC Wolfenweiler-Schallstadt – SC Pfullendorf 2:2 (0:1). – Eine „kämpferische Topleistung“ bescheinigte Pfullendorfs Trainer Alexander Eberhart seinen Schützlingen, die beim aufstrebenden Gegner aus dem Markgräflerland einen Teilerfolg erlangten, mit dem er leben könne. Der Gegner gewann in dieser intensiv geführten Partie erst nach einer Viertelstunde allmählich etwas die Oberhand. Doch Jakob Ernst im SCP-Tor musste lediglich zu Beginn und am Ende der ersten Hälfte höllisch auf Draht sein. Ansonsten hielt der SCP die Kanoniere des Gegners, die zuletzt in drei Spielen zuletzt 17-mal ins Schwarze trafen, vortrefflich in Schach. In der 26. Minute brachte eine scharfe Hereingabe von David Fritz den Gegner in die Bredouille, Jonathan Baier lenkte beim Abwehrversuch das Leder aus fünf Metern ab, es flog unter den Querbalken ins eigene Tor zur 1:0-Gästeführung. Marco Straub, der aus 16 Metern frei zum Schuss kam sowie Doli Dialundama hätten den Pausenvorsprung höherschrauben können.

Pfullendorfer Hintermannschaft lässt gegen drückende Schallstädter nichts anbrennen

Im zweiten Durchgang drückten die Schallstädter auf die Angriffstube, doch die Hintermannschaft des SCP ließ nichts anbrennen. Bis zur 79. Minute: Jonas Späth flankte über rechts und rutschte ab, der Ball senkte sich sonderbar aus 25 Metern wie eine Bogenlampe und schlug hinten zum 1:1 ins lange Eck ein. In Nullkommanix lag Gegner vorn. Pfullendorfs junger Schlussmann lenkte das Leder mit einer tollen Parade gegen die Querlatte, den Abpraller verwertete der am schnellsten reagierende Justin Klages nur zwei Minuten später zum 2:1. „Das wäre für uns der Supergau gewesen“, bekannte Eberhart, der trotz zügiger Umschaltmomente die eigene Angriffsleistung als nicht belohnt ansah. Ein darauffolgender Freistoß von Raphael Sigel sollte jedoch heillose Verwirrung in der Markgräfler Deckung stiften, nach Kopfballduellen fiel das Spielgerät SCP-Abwehrchef Jan Konrad vor die Füße, der per direkter Volleyabnahme den hochverdienten 2:2-Ausgleich markierte. Kapitän Heiko Behr hatte mit der letzten Chance vor dem Schlusspfiff sogar noch das 3:2 für die Linzgauer auf dem Fuß. (jüw)

SC Pfullendorf: Ernst – Sigel, Konrad, B. Franca – Klein (79. Zimmerer), Fritz, Behr, Bühler (89. Imani) – Stehle (70. Seminara), Dialundama (57. Slawig) – Straub. – Tore: 0:1 (26.) Eigentor, 1:1 (79.) Späth, 2:1 (81.) Klages, 2:2 (84.) Konrad. – SR: Holub (Weil a. Rh.). – Z: 220.

Jürgen Witt, Südkurier